Sahnesauerrahmkartoffelauflauf mit Ei und Schnittlauch
Der Grund der Entstehung dieses Gerichtes ist das berüchtigte MHD. “MussHartDurchgreifen, MäuseHabenDünnpfiff oder MehrfachHasenDillemma” kam mir in den Sinn aber nicht die eigentliche Bezeichnung “MindestHaltbarkeitsDatum”, die bei der verwendeten Sahne/Sauerrahmkombination sozusagen “Grenzüberschreitend” vorhanden war.
Ausschliesslich von meiner XX Krankenschwester wurde dieses Gericht ohne mein zutun erkocht und mich dann per Handyfoto, auch über das MHD (die Abkürzung MHD musste ich erst mühsam erraten), informiert. Ich durfte aber später noch etwas kosten und das wiederum festigte den Entschluss der Publikation, denn es schmeckt einfach herrlich.
für eine Schüssel (wie abgebildet) ca. 2-3 Portionen:
ca. 5 mittelgrosse Kartoffeln
250 g Sahne
250 g Sauerrahm
2 Eier
1 EL Schnittlauch geschnitten
1 EL Petersilie gehackt
Salz, Pfeffer, Muskat

Die Kartoffeln schälen und in dicke Scheiben schneiden – schlampig in die Schüssel einlegen bis ca. 3/4 voll – restliche Zutaten verquirrlen und darübergiessen (Abbildung oben) – ca. 1 Stunde bei 180 Grad in den Ofen.
Die Kartoffeln sollten so (schlampig) eingelegt sein, dass der Guss in den zwischenräumen Platz findet wie bei der Abbildung unten gut ersichtlich ist. Dazu empfehlen wir Apfelsaft gespritzt.
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February 7th, 2008 at 8:30 am
schlampig einschichten kriege ich hin
aber was mache ich, wenn es keine MHD gefährdete zutaten gibt??
February 7th, 2008 at 8:59 am
@sammelhamster: Zutaten im Ofenrohr bei 70 Grad “gehen” lassen.
February 7th, 2008 at 1:59 pm
… im grünen Becher?
Fällt’s auf, ich komme nur noch kurz nach Mittag
Schon geklaut, die Zutaten hab ich gestern schon in Mutterns Kühlschrank entdeckt, heut gab’s Weißwürscht, also sind die sicher morgen auch noch da
*schmatz*
February 7th, 2008 at 4:41 pm
Jaaaa – und ein bisserl was vom Geselchten lungert auch noch im Kühlschrank herum. Salat dazu und passt!
February 7th, 2008 at 6:00 pm
Boah, das ist nicht fair! Sitze grad mit knurrendem Magen vorm Rechner und dann seh’ich sowas…Toll, Kühlschrank leer…muss ich wohl wieder zom Döner-Laden um die Ecke
…
February 7th, 2008 at 8:26 pm
@Eveline: Sehr vernünftig wie du der Hungerreizfalle entgehst.
Du musst aber nicht auf das Ende des MHD’s warten.
@Gerlinde: Add-On’s für die Fleischtiger; könnte mir auch ein Naturschnitzel oder ein kleines Steak vom Rind gut dazu vorstellen. Grünzeug dazu und paasst.
@Andrea: Den Döner als Beilage zu dem Auflauf wäre jetzt auch noch vorstellbar. Knoblauch fehlt dem Auflauf sowieso.
February 7th, 2008 at 8:54 pm
probier ich mal, ich mag sowas ja, gerne auch mit Hackfleisch!
February 7th, 2008 at 8:56 pm
@schocan: Man könnte auch separat ein Haschee dazu reichen…
February 7th, 2008 at 9:45 pm
… und ich faste gerade so vor mich hin, boah is das gemein!
February 8th, 2008 at 1:23 pm
Sowas ähnliches kenne ich auch – nur dass ich sehr wenig Ei esse, vielleicht 1 x die Woche
Sieht jedenfalls lecker aus und schmeckt gut!
March 19th, 2008 at 5:40 am
[...] abstrakter Rezeptabweichung sind ihre legendären Atompilzmuffins. Interessanterweise ist das Ergebnis ihrer Experimente, was sag ich, ihrer schon für mich unbedarft normalen Art zu kochen, ausnahmslos besser als [...]