Riebel – Das Drei-Phasen-Essen

Riebel ist ein Multitalent. Man kann ihn in der Früh (Phase 1), zu Mittag (Phase 2) und am Abend (Phase 3) essen. Ein Frühstücksriebel sättigt so, dass man den ganzen Tag nur noch wenig benötigt. Es gibt dazu ungesüssten Kaffee, Apfelkompott, früher ass man auch gekochte Dörrbirnen bzw. Süesslarschnitz (eine Art Apfelmus) dazu.

Vorarlberger Riebel

für 4 Portionen:

1 liter Milch
400 g Griess
Prise Salz (wichtig!)
Butterschmalz
Zucker zum darüberstreuen

Die Milch mit Salz aufkochen lassen und den Griess einrühren. Früher wurde der Brei oft schon am Vorabend zubereitet und über Nacht zugedeckt stehen (ruhen) gelassen. Es genügt aber ein zugedecktes ziehen lassen von etwa 2 Stunden.
Dann wird der vorzerkleinerte Griessbrei durch ständiges Stören (Stochern) mit einem flachen Kochlöffel in der Pfanne langsam (über 1 Stunde) gebraten und dadurch entsteht der Riebel (runde, leicht angebackene, unregelmäßige Grießklümpchen). In der einfachen und häufigsten Form wird er mit Kaffee oder Milch gegessen.

Für mich ein Frühstückshit oder ein gutes Abendessen denn mit ein wenig Zucker darübergestreut entsteht eine einfache Süssspeise und bildet eine sättigende, vegetarische und preisgünstige Mahlzeit.

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19 Kommentare to “Riebel – Das Drei-Phasen-Essen”

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  1. basti meint dazu:

    ok ich glaub das krieg ich selbst mit meinen knubbeligen kochversager fingern hin! aber muss es unbedingt butterschmalz sein?

    ähem danke nochmal! ich liebe deine vegeatrischen gerichte!!

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  3. Dandu meint dazu:

    @basti: Nur Öl würde ich keines nehmen ansonsten ist jeder Fettstoff möglich. Mit Butter oder Butterschmalz schmeckt es am besten.

    Schön dass ich deinen Speiseplan auf deinem 6monattrip bereichern kann. Hast du durch deine vegetarische Lebensart bereits ein paar kilo verloren?

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  5. lamiacucina meint dazu:

    mit Maisgriess noch gschmackiger, auch ungezuckert, als Beilage geschmortem Hochlandrind.

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  7. sammelhamster meint dazu:

    na, da darf man aber keinen hunger haben, bei dieser langen vorbereitungsphase ;-)

    da nehme ich evt. doch lieber einen grießbrei mit kompott :D

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  9. midnightmidge meint dazu:

    toll, hätte ich mal vor dem Müsli in dein Blog geschaut, so muss ich die Zubereitung dieses wahrscheinlich sehr schmackhaften Gerichts noch ein wenig verschieben…

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  11. Consuela meint dazu:

    Mmmhhh… das sieht ja extrem legga aus!! Aber warum dauert das denn so lange? :(

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  13. Eveline meint dazu:

    Ich wunder mich grad, dass anscheinend alles weiß, was ein Riebel ist ;)

    Eine Stunde zur Vorbereitung des Frühstücks – ein Ding der Unmöglichkeit ;)
    Den Riebel macht hier (mittags) nur unser “Ländler” – wir “können das nicht” :D

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  15. B. meint dazu:

    Was ist denn das für ein Grieß?
    Hartweizengrieß? Weichweizengrieß?
    Und wie hoch ist die Gefahr, dass die Masse dann in der Pfanne anbrennt?
    Ich kann doch nicht eine geschlagene Stunde neben meinem Herd stehen?

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  17. LillY meint dazu:

    Grießschmarren! Ach so ;-)

    Dazu gebe ich noch Zitronenabgeriebenes und Rosinen. Ich liebe Rosinen!
    Und meine Beilage dazu ist Zwetschkenröster.

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  19. Diane meint dazu:

    Oha, das wäre mir zu viel … Masse, glaube ich :D – den ganzen Tag mit zugeklebtem Magen :shock:
    Ja, das andere Charity … aber nicht in Hannover :D Aber nur wenn ich Zeit habe …

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  21. Diane meint dazu:

    süsser Maisgriess/Polenta mit Mandelsplittern und Vanillezucker kenne ich aber für die Kids. Das war bei uns Special. Angebrannt ist nichts, weil das wird ja nicht sehr lang auf hoher Einstellung gekocht. Wenn es fertig war, kam es in eine kleine hübsche Form und dann kann man es stürzen auf einen Teller. Sieht schön aus und darüber lieben die Kids einen Sirup aus Frucht oder es könnte auch Schoko sein.

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  23. Gerlinde meint dazu:

    Das heißt bei uns Grießschmarrn. Wir geben allerdings nach dem Quellen noch Eier und eventuell auch Rosinen dazu. Gebraten wird er auch in Butterschmalz, aber ganz bestimmt nicht eine ganze Stunde lang. Dazu gibt es dann Apfelmus oder Zwetschkenröster.

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  25. Bolli meint dazu:

    Köstlich, für sowas bin ich zu haben!
    Gute Idee, den Brei nachher in die Pfanne zu hauen, und zwar so, ohne Eier oder Sahne etc!

    Werde ich dran denken, wenn ich das nächste Mal Griesbrei mache!!!

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  27. little-wombat meint dazu:

    hm, dandu, da hast du aber auch nicht schwiegermamas geschmack getroffen… ich erwarte jetzt als nächstes ein essen, das mich umhaut! ;-)

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  29. Dandu meint dazu:

    @lamiacucina: Sehr gute Idee als Beilage zu Fleischgerichten, denn der Griess ist wirklich “sättigend”.

    @sammelhamster: Gut Ding braucht Weile. ;-) Nur mit dieser Vorbereitungs und Abarbeitungszeit erreicht man das beste Ergebnis. :-)

    @mm: Probier es als Abwechslung zum Muesli, es ist “rentabel”

    @Consuela: Im ersten Schritt muss der Griessbrei ziehen, damit er im zweiten Schritt langsam an seine Reife herangeröstet werden kann. :-)

    @Eveline: Wegen der Dauer ist der Riebel auch etwas ins Abseits geraten aber er ist wieder am kommen.

    Die Legende sagt, dass nur Vorarlberger einen richtigen Riebel machen können. :mrgreen:

    @B.: Hartweizengriess. Bei uns gibt es sogar einen extra Griess dafür. :-)
    Das langsame rösten kann ja nur auf kleiner Flamme bzw Einstellung passieren, dann schaut man alle 7 – 8 minuten vorbei und *stört* darin.

    @LillY: Hmm, auch eine feine Sache. Da gibt es zig Arten davon und mit Zwetschkenröster allemal super Sache.

    @Diane: Der Magen klebt nicht weil Riebel gut verdauulich ist.
    Gute Idee die gestürzten Formen für Kids. ;-)

    @Gerlinde: Der Grießschmarrn ist ähnlich aber nicht dasselbe.
    Umso länger der Griessbrei des Riebels im Vorfeld gezogen hat umso kürzer die Röstzeit wobei das rösten auf kleiner Flamme eben diese spezielle Form der Griessstücke bewirkt. Ist ein richtiges Uromarezept das schom meine Mutter so gemacht hat.

    @Bolli: You got it! :-) Das langsame heranrösten bringt den unvergleichlichen Riebelgeschmack.

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  31. Eveline meint dazu:

    Die Legende erzählt er auch, da muss wohl was dran sein :D

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  33. schocan meint dazu:

    hmm, süß geht gerade bei meinem Sohn immer, probiere ich mal aus. Wenn ich mal gaaanz viel Zeit habe natürlich…

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  35. Dandu meint dazu:

    @Eveline: Only the brave survive! :mrgreen:

    @schocan: Am Vorabend den Brei erstellen (15 minuten) – über nacht ziehen lassen – Am vormittag nebenher langsam rösten. Fällt gar nicht auf und ………..es rentiert sich! ;-)

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  37. Tomatengruen » Mais-Kokos-Kuchen oder was gibt es noch ausser Polenta? meint dazu:

    [...] vorwiegend aus Resten einer Polenta, Auflauf, dann hätten wir noch den Sterz, eine Art Riebel mit Mais und dann wird es schon dünn … so dünn wie das Ergebnis der gestrigen [...]

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