Riebel – Das Drei-Phasen-Essen
Riebel ist ein Multitalent. Man kann ihn in der Früh (Phase 1), zu Mittag (Phase 2) und am Abend (Phase 3) essen. Ein Frühstücksriebel sättigt so, dass man den ganzen Tag nur noch wenig benötigt. Es gibt dazu ungesüssten Kaffee, Apfelkompott, früher ass man auch gekochte Dörrbirnen bzw. Süesslarschnitz (eine Art Apfelmus) dazu.
für 4 Portionen:
1 liter Milch
400 g Griess
Prise Salz (wichtig!)
Butterschmalz
Zucker zum darüberstreuen
Die Milch mit Salz aufkochen lassen und den Griess einrühren. Früher wurde der Brei oft schon am Vorabend zubereitet und über Nacht zugedeckt stehen (ruhen) gelassen. Es genügt aber ein zugedecktes ziehen lassen von etwa 2 Stunden.
Dann wird der vorzerkleinerte Griessbrei durch ständiges Stören (Stochern) mit einem flachen Kochlöffel in der Pfanne langsam (über 1 Stunde) gebraten und dadurch entsteht der Riebel (runde, leicht angebackene, unregelmäßige Grießklümpchen). In der einfachen und häufigsten Form wird er mit Kaffee oder Milch gegessen.
Für mich ein Frühstückshit oder ein gutes Abendessen denn mit ein wenig Zucker darübergestreut entsteht eine einfache Süssspeise und bildet eine sättigende, vegetarische und preisgünstige Mahlzeit.
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April 8th, 2008 at 4:16 am
ok ich glaub das krieg ich selbst mit meinen knubbeligen kochversager fingern hin! aber muss es unbedingt butterschmalz sein?
ähem danke nochmal! ich liebe deine vegeatrischen gerichte!!
April 8th, 2008 at 5:19 am
@basti: Nur Öl würde ich keines nehmen ansonsten ist jeder Fettstoff möglich. Mit Butter oder Butterschmalz schmeckt es am besten.
Schön dass ich deinen Speiseplan auf deinem 6monattrip bereichern kann. Hast du durch deine vegetarische Lebensart bereits ein paar kilo verloren?
April 8th, 2008 at 5:31 am
mit Maisgriess noch gschmackiger, auch ungezuckert, als Beilage geschmortem Hochlandrind.
April 8th, 2008 at 6:58 am
na, da darf man aber keinen hunger haben, bei dieser langen vorbereitungsphase
da nehme ich evt. doch lieber einen grießbrei mit kompott
April 8th, 2008 at 7:08 am
toll, hätte ich mal vor dem Müsli in dein Blog geschaut, so muss ich die Zubereitung dieses wahrscheinlich sehr schmackhaften Gerichts noch ein wenig verschieben…
April 8th, 2008 at 7:21 am
Mmmhhh… das sieht ja extrem legga aus!! Aber warum dauert das denn so lange?
April 8th, 2008 at 7:56 am
Ich wunder mich grad, dass anscheinend alles weiß, was ein Riebel ist
Eine Stunde zur Vorbereitung des Frühstücks – ein Ding der Unmöglichkeit
Den Riebel macht hier (mittags) nur unser “Ländler” – wir “können das nicht”
April 8th, 2008 at 9:07 am
Was ist denn das für ein Grieß?
Hartweizengrieß? Weichweizengrieß?
Und wie hoch ist die Gefahr, dass die Masse dann in der Pfanne anbrennt?
Ich kann doch nicht eine geschlagene Stunde neben meinem Herd stehen?
April 8th, 2008 at 10:27 am
Grießschmarren! Ach so
Dazu gebe ich noch Zitronenabgeriebenes und Rosinen. Ich liebe Rosinen!
Und meine Beilage dazu ist Zwetschkenröster.
April 8th, 2008 at 11:16 am
Oha, das wäre mir zu viel … Masse, glaube ich
– den ganzen Tag mit zugeklebtem Magen 
Aber nur wenn ich Zeit habe …
Ja, das andere Charity … aber nicht in Hannover
April 8th, 2008 at 11:18 am
süsser Maisgriess/Polenta mit Mandelsplittern und Vanillezucker kenne ich aber für die Kids. Das war bei uns Special. Angebrannt ist nichts, weil das wird ja nicht sehr lang auf hoher Einstellung gekocht. Wenn es fertig war, kam es in eine kleine hübsche Form und dann kann man es stürzen auf einen Teller. Sieht schön aus und darüber lieben die Kids einen Sirup aus Frucht oder es könnte auch Schoko sein.
April 8th, 2008 at 11:25 am
Das heißt bei uns Grießschmarrn. Wir geben allerdings nach dem Quellen noch Eier und eventuell auch Rosinen dazu. Gebraten wird er auch in Butterschmalz, aber ganz bestimmt nicht eine ganze Stunde lang. Dazu gibt es dann Apfelmus oder Zwetschkenröster.
April 8th, 2008 at 4:26 pm
Köstlich, für sowas bin ich zu haben!
Gute Idee, den Brei nachher in die Pfanne zu hauen, und zwar so, ohne Eier oder Sahne etc!
Werde ich dran denken, wenn ich das nächste Mal Griesbrei mache!!!
April 8th, 2008 at 6:10 pm
hm, dandu, da hast du aber auch nicht schwiegermamas geschmack getroffen… ich erwarte jetzt als nächstes ein essen, das mich umhaut!
April 8th, 2008 at 6:53 pm
@lamiacucina: Sehr gute Idee als Beilage zu Fleischgerichten, denn der Griess ist wirklich “sättigend”.
@sammelhamster: Gut Ding braucht Weile.
Nur mit dieser Vorbereitungs und Abarbeitungszeit erreicht man das beste Ergebnis.
@mm: Probier es als Abwechslung zum Muesli, es ist “rentabel”
@Consuela: Im ersten Schritt muss der Griessbrei ziehen, damit er im zweiten Schritt langsam an seine Reife herangeröstet werden kann.
@Eveline: Wegen der Dauer ist der Riebel auch etwas ins Abseits geraten aber er ist wieder am kommen.
Die Legende sagt, dass nur Vorarlberger einen richtigen Riebel machen können.
@B.: Hartweizengriess. Bei uns gibt es sogar einen extra Griess dafür.
Das langsame rösten kann ja nur auf kleiner Flamme bzw Einstellung passieren, dann schaut man alle 7 – 8 minuten vorbei und *stört* darin.
@LillY: Hmm, auch eine feine Sache. Da gibt es zig Arten davon und mit Zwetschkenröster allemal super Sache.
@Diane: Der Magen klebt nicht weil Riebel gut verdauulich ist.
Gute Idee die gestürzten Formen für Kids.
@Gerlinde: Der Grießschmarrn ist ähnlich aber nicht dasselbe.
Umso länger der Griessbrei des Riebels im Vorfeld gezogen hat umso kürzer die Röstzeit wobei das rösten auf kleiner Flamme eben diese spezielle Form der Griessstücke bewirkt. Ist ein richtiges Uromarezept das schom meine Mutter so gemacht hat.
@Bolli: You got it!
Das langsame heranrösten bringt den unvergleichlichen Riebelgeschmack.
April 9th, 2008 at 8:29 am
Die Legende erzählt er auch, da muss wohl was dran sein
April 9th, 2008 at 5:16 pm
hmm, süß geht gerade bei meinem Sohn immer, probiere ich mal aus. Wenn ich mal gaaanz viel Zeit habe natürlich…
April 9th, 2008 at 6:23 pm
@Eveline: Only the brave survive!
@schocan: Am Vorabend den Brei erstellen (15 minuten) – über nacht ziehen lassen – Am vormittag nebenher langsam rösten. Fällt gar nicht auf und ………..es rentiert sich!
June 17th, 2008 at 6:57 am
[...] vorwiegend aus Resten einer Polenta, Auflauf, dann hätten wir noch den Sterz, eine Art Riebel mit Mais und dann wird es schon dünn … so dünn wie das Ergebnis der gestrigen [...]