Mondjoghurtbecherkuchen mit akkuratem Trichterlauf
Bereits in der Herstellung offenbart dieser Kuchen zwei Gesichter.
Möglichkeit 1 mit Bechermaß,
Möglichkeit 2 mit Grammeinheit die auch meine bevorzugte Methode ist.
Gibt es tatsächlich Kuchenbegeisterte Lebewesen die keine Waage ihr eigen nennen und dadurch auf Becher zurückgreifen? Warum sollten dann die, die eine Waage besitzen das Bechermaß bevorzugen?
Vermutlich gibt es Rezepte ohne Gewichtsangaben so dass das Bechern unumgänglich ist. Vielleicht erleichtert einem geübten Becherer durch ein Einheitliches Bechermaß die Zutatenvorbereitung.
Wie auch immer…solange der Kuchen gelingt spielt es keine grosse Rolle, oder was meint ihr dazu?
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Zutaten für ein kleines Blech:
1 Becher (150 g) Naturjoghurt
3 Becher (je 100 g) Weizenmehl
2 gestr. TL Backpulver
2 Becher (je 150 g) Zucker
geriebene Zitronenschale (1 Zitrone)
3 Eier
1 Becher (150 ml) Speiseöl
Für den Belag:
1 Dose Pfirsich oder Aprikosenhälften
(Abtropfgewicht 480 g )
Zum Bestreichen und bestreuen:
100 g Orangen oder Aprikosenkonfitüre
25 g gehackte Pistazienkerne
Hat man kein Rührgerät oder sonstige Möglichkeit die Masse zu vermengen, aber eine gut verschliessbare Schüssel (Inhalt 3 liter), dann gibt man das Joghurt in diese Schüssel – Becher auswaschen und trocknen – Mehl mit Backpulver mischen und sieben – mit Zucker und Zitronenschale vermengen – in die Schüssel geben – Eier und Öl hinzufügen, Schüssel mit Deckel gut verschliessen – mehrmals (insgesamt 15-30 Sekunden, je nach Menge der Zutaten) kräftig schütteln, so dass alle Zutaten gut vermischt sind – Alles mit dem Schneebesen oder Kochlöffel nochmals sorgfältig durchrühren, damit alle trockenen Zutaten vom Rand mit untergerührt werden.
Für diejenigen die in der glücklichen Lage sich befinden, einige Küchengeräte zu besitzen, können die Masse natürlich wie gewohnt im Rührkessel, mit dem Anliker-Gemüsezerteiler oder auf der Vakuummaschine erstellen. Scherz beiseite
Den Teig auf ein Backblech (30 x40 cm, gefettet) streichen – die abgetropften Früchte darauf verteilen – 180°C bis 200°C im vorgeheizten Backrohr etwa 30 Minuten backen.
Marmelade durch ein Sieb streichen und in kleinem Topf erwärmen – den noch heissen Kuchen bestreichen und mit Pistazien bestreuen.
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April 18th, 2008 at 7:45 am
Nein ich sach jetzt nicht, was mir spontan zu dem Bild eingefallen ist
April 18th, 2008 at 8:13 am
Ihr mögt Kraterlandschaften?
April 18th, 2008 at 8:23 am
was ist mit den blechen passiert??
?
spontaner schneefall im april
April 18th, 2008 at 8:42 am
@sammelhamster: Das Frühlingsfell meinst du? Das ist bei unseren heimischen Blechen der Standard. Es signalisiert das freudige erwarten auf den Sommer!
April 18th, 2008 at 10:38 am
Aaaaaarrrghh!!! Da isses schon wieder passiert! Daaaaaanduuuuu… Du Schuft!
April 18th, 2008 at 12:30 pm
1x Kuchen bitte, den Kaffee hol ich mir selbst!
April 18th, 2008 at 12:46 pm
@Consu: …aber Mylady, ein Tässchen Kaffee vielleicht..?
@little-wombat: Mit oder ohne Schlagsahne?
Wie geht es dir inzwischen? Barometer steigend?
April 18th, 2008 at 12:50 pm
Marillenkuchen herrlich! Darauf hätte ich auch Lust und weißt du auf was noch? Mohnkuchen mit Kirschen, aber auf dieses Obst müssen wir noch ein wenig warten. Und so hopse ich auf deiner Kraterlandschaft, von einer Marillensprungmatte zur anderen. Markiere sie alle als meins und gebe sie nicht her. Die grünen Ladabröserln kannst du dir behalten.
Die Bechervariante finde ich sehr schön für Kinder und Backeinsteiger und ist unbedingt weiterhin beizubehalten, wer’s mag.
April 18th, 2008 at 1:10 pm
Als die Becher kamen war mir das völlig logisch: die Amis machen doch seit ewigen Zeiten schon alles mit “Cups”
Ich nehm dann das linke Blech, danke
Kaffeekochen kann ich und ‘nen Schlag hab ich selbst
April 18th, 2008 at 1:53 pm
@LillY: Für den akkuraten Mondmarillenlandschaftskraterkuchen brauchts die grünen Meteoritenartigen Ladabröserln als Oberflächendesign.
@Eveline: Der Amivergleich ist gut. Wenn doch nur eine einheitliche Norm für die Becher oder Cups da wäre. Die sind ja immer unterschiedlich. Wir haben auch 180 g und 250 g Naturjoghurtbecher. Schlag ein + Kaffee!
April 18th, 2008 at 4:05 pm
alleine beim Anblick des Fotos läuft mir schon der Sabber runter
April 18th, 2008 at 7:15 pm
… und gleich eine richtige Portion habt Ihr gemacht, 3 Bleche voll. Ich nehm’dann alle drei!
Liest sich gut und die Krater sind auch optisch ein Genuss. Eigentlich ein perfekter Kuchen für diese Zeit, wenn noch wenig frisches Obst da ist.
Bei Becherrezepten wiege ich auch immer ab… Mir ist es zu mühsam, erst einen Becher zu spülen und abzutrocknen.
April 18th, 2008 at 7:50 pm
@barbara: Den Genusssabber bitte nicht auffangen … wir produzieren demnächst neuen.
@Barbara: Der Kraterkuchen ist ein schnelles Rezept und saisonsfrei. Die Becherei ist auch nicht meines und ich frage mich eben warum das so populär ist.
April 18th, 2008 at 10:55 pm
hi leute nicht streíten wer da kuchen gehört die gehören eee alle mir denn keina mag kuchan so wie ich. Ach ihr köht sie alle haben denn ich bestele mir neue oder noch besser ich backe mir 3 neue blecher :=)
April 19th, 2008 at 10:33 am
1 Cup ist bei den Amis einheitlich, ich hab da noch einen (hoffentlich unkaputtbaren) Messbecher *hehe*

Simpel ist ein ‘Kaffeehaferl’ungefähr gleich viel (~250 ml)
da hast Tabelle: http://www.chefkoch.de/forum/2,52,151781,4,100,50/Umrechnungsmasse-Cup-in-Gramm-und-Fahrenheit-in-Celcius-amerikanisch-deutsch.html
Und wer das wissenschaftlich betrachten will http://www.usa-kulinarisch.de/cup_tabelle1.htm – bevor ich die Tabelle mal brauch, geh ich in die nächste Pizzeria
April 22nd, 2008 at 6:42 am
@eli: Bravo. Selbst ist die Bulgarin.
@Eveline: Ich geh mit in die Pizzeria.
July 6th, 2008 at 9:57 pm
[...] kann mich aber nicht entscheiden zwischen der Roquefortbirne oder dem Mondkraterkuchen. Was meint [...]