Schritt für Schritt zum Dinkel-Hefe-Guglhupf

Wieder einmal hat die Meisterin der Rezeptabänderung
(XX Krankenschwester) zugeschlagen und servierte uns ein verblüffendes Ergebnis einer 4/5tel anteiligen Dinkelmehlsymphonie in Hupfform. Selbstverständlich in Eigenregie von XX enstand auch die Fotostrecke (Handy K810i) des Guglhupfes mit seinen stark rumaromatisierten Weintrauben “inside” die ich gleich kiloweise verdrücken könnte.

Hefe Guglhupf mit Dinkel

Normalerweise wird bei der üblichen Rezeptabänderung durch die Meisterin der Inhaltsreigen einer Rezeptur derart stark abgeändert, dass ein nachkochen aufgrund des entstandenen Chaoses und der fehlenden nachträglichen Dokumentation nicht oder kaum mehr möglich ist. Die Zeiten ändern sich und so kann ich nach einem ausführlichen Interview ein vollständig abgeändert-erprobtes Rezept liefern, dass ich jedem, der einer Kaffee-Hefegebäckverbindung etwas abgewinnen kann wärmstens (so sollte auch der Guglhupf gegessen werden) empfehle.

1x Rezeptur für Hefe – Guglhupf mit Dinkel:

400 g Dinkelmehl
100 g Mehl glatt
100 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz wie immer vergessen

300 ml lauwarme Milch
1 Würfel Frischhefe (Germ for Germany ;-) )

120 g Rosinen in Rum eingeweicht (am besten über Nacht)
3 Eier
2 Eigelb
200 g weiche Butter

Mandeln zum die Form auszulegen (wurde vergessen)

Hefe in Milch auflösen und a kläle (das ist Vorarlberger Dialekt und heisst “ein bisschen”) vom Mehl, Zucker, Vanillezuckergemisch dazugeben – glatt rühren = VORTEIG
- 30 Minuten rasten lassen – nochmals glattrühren – dann restliches Mehlgemisch und Prise Salz beimengen – Eier und Eigelb dazu – Rosinen und Butter (fast flüssig) dazu – gut rühren (Löffel oder Mixer) bis er glatt ist – 30 Minuten gehen lassen – herschlagen

Hefeteig

- nochmals 30 Minuten gehen lassen – herschlagen – Form buttern und mit Mehl stauben

Gebutterte und gestäubte Form

- einfüllen

Hefeteig in Form

- mit Butterflocken leicht bedecken -

mit Butterflocken bedeckt

- im Backrohr bei 50 ° C gehen lassen bis 1 cm unter Formrand -

im Backrohr gehen lassen

- dann auf 180 ° C schalten und ca. 45 Minuten backen.

Ausblick in den Ofen bei Halbzeit (Foto unten)

Halbe Backzeit

Backzeit beendet – es folgt die Schlemmerzeit. Im Hinterkopf tun sich schon wieder Bilder des zusätzlichen Workouts auf. *schwitz*

Backzeitende

Hefe und Rumrosinen “inside”.

Inside

Klein xx behind the scene.

klein xx behind the scene

Staubzucker nicht vergessen!
Einziges Foto das mit einer Canon Ixus 5.0 geschossen wurde. Wegen der Staubzuckerbelichtungszeit. ;-)

The Vollendung

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10 Kommentare to “Schritt für Schritt zum Dinkel-Hefe-Guglhupf”

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  1. Eva meint dazu:

    Klasse “Bilder”-Geschichte und – so wie er aussieht und wie das Rezept klingt – ein super leckerer Kuchen, von dem ich ja leider wieder nichts abbekomme…..

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  3. Dandu meint dazu:

    @Eva: …aber wir können jederzeit ein Rezept wiederholen. :-)

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  5. Karl-Heinz meint dazu:

    Hallo Dandu,
    das sieht ja lecker aus. Darf ich mal eben bei Dir vorbei kommen, damit Du mir ein Stück davon geben kannst?

    Danke für Deinen Kommentar. Es gibt auch andere Dinge in Amerika, neben denen, die Du zu hören bekommst.
    LG KH.

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  7. Dandu meint dazu:

    @Karl-Heinz: Du bist gut. Eben mal kurz in Austria vorbeikommen … bei den paar tausend Kilometern Distanz … :-)
    Aber wenn dir der Guglhupf das wert ist bist du jederzeit willkommen … auch ohne Guglhupf.

    Übrigens wie siehts denn aus mit Frau Clinton? Hat Sie noch Chancen?

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  9. Judy meint dazu:

    YUMMY! Hunger hab!!
    Das mit dem Rezeptabändern kenne ich. Mach ich eigentlich IMMER irgendwie. Und ärgere mich dann, wenn ich es nicht dokumentiert hab – und es das nächste Mal nicht wieder so hinbekomme… ;)

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  11. Bolli meint dazu:

    sieht klasse aus! Erst dachte ich Dinkel, na ja, zu öko und so, aber das sieht man ja dann eh nicht und ich hätte volle Kanne zugegriffen!!!!

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  13. lamiacucina meint dazu:

    Das liest sich so gut und schaut mich so gesund an, dass mir die Abwesenheit der ohnehin nicht Rumgetränkten Mandeln nicht aufgefallen wäre.

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  15. Dandu meint dazu:

    @Judy: Lustigerweise wird das Ergebnis fast immer besser als nach Rezeptur. Ihr Frauen habt das einfach im Blut. :-)

    @Bolli: Ich bin selber überrascht wie so ein hoher Dinkelanteil kaum zum vorschein kommt.
    Wenn du wüsstest dass es Dinkel wäre würdestr du es nicht essen?? :shock:

    @lamiacucina: Ist auch kein grosser Verlust ausser man würde sie in Rum oder Cognac einlegen … und separat dazu essen. ;-)

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  17. LillY meint dazu:

    Schaut ja sehr gut aus.
    Erinnert mich an “My Big Fat Greek Wedding” – Der Kuchen hat ein Loch! :-D D

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  19. Dandu meint dazu:

    @LillY: Den habe ich auch teilweise gesehen. Bin leider etwas eingenickt dabei. Die Szene mit den Betrunkenen Schwiegereltern … köstlich. ;-)

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